Wenn man die Leistung unserer Jungs in der zweiten Hälfte gegen Meisenheim am vergangenen Samstag mit dem heutigen Spiel gegen den FC Bad Sobernheim vergleicht, so schien man zwei komplett verschiedene Mannschaft gesehen zu haben. Der unbedingte Ergeiz, das aggressive Verhalten gegenüber Gegner und Ball, das konstruktive Spiel nach vorne, alles schien verschwunden. Die Nachbarn aus Sobernheim dagegen spielten von Beginn an gefährlich nach vorne und setzten unsere Abwehr mit ihren schnellen Stürmern unter Druck. Vor allem im Mittelfeld dominierten die Gäste klar. Javier Martel konnte dort schalten und walten, wie er wollte, vor allem auch, weil der VfL total ungeordnet stand und ihm viel zu viel Platz ließ. Uns gelangen kaum konstruktive Angriffe, auch weil die langen Bällen nach außen und in die Spitze zu ungenau gespielt wurden. So hingen Christoph Alt, Steven Zuckowski und Marcel Müller meist in der Luft. Trotzdem dauerte es bis zur 36. Minute, ehe El Audal die Überlegenheit der Gäste zum 0:1 nutzte. Als aber Enes Softic bereits eine Minute später im Anschluss an eine Ecke zum Ausgleich einköpfte, schien der VfL nun im Spiel zu sein. Doch zwei Minuten später zeigte sich unsere Abwehr erneut unsortiert und El Audal schoss zum 1:2 ein. Ein vollkommen unnötiger Treffer, der aber klare Wirkung zeigte. Auch in der zweiten Hälfte blieb der FC die bestimmende Elf, wogegen dem VfL kaum etwas gelang. In der 55. Minute bekam der FC dann einen Elfmeter zugesprochen, den Schomburg souverän zum 1:3 verwandelte. Als El Audal sieben Minuten danach auf 1:4 erhöhte, schien der VfL einem Debakel entgegen zu steuern. Es blieb aber bis zur Nachspielzeit beim 1:4, ehe Faris Dag dann das 2:4 gelang.
Fazit: Der VfL zeigte eine ganz schwache Leistung. Nun muss man am kommenden Wochenende zum Tabellenführer, TuS Waldböckelheim, und anschließend zum Sechsten, der SG Hochstätten/Alsenztal, wo die Trauben auch hoch hängen. Da der VfL zudem noch gegen keine Elf des oberen Drittels gewonnen hat, stehen uns äußerst schwierige Aufgaben bevor.